• Liveticker beendet: Israel-Reise unserer Konfirmanden

    24.04.2017, Abschließender Bericht vom Sonntag: Mit einiger Mühe haben wir unsere Kirche in Nazareth gefunden. Sie lag etwas versteckt. Der Beginn des Gottesdienstes war für 10:00 Uhr vorgesehen. Gegen 09:40 Uhr war die Kirche noch immer verschlossen und wir wurden langsam nervös. Dann war aber der erste Priester da und wir waren erleichtert. - Danach kam auch eine Reisegruppe mit Glaubensgeschwistern aus ganz Deutschland mit ihrem Reiseleiter und Mitbruder René Clair. Wir waren erfreut, auch bekannte Gesichter darunter zu entdecken. Der Gottesdienst begann etwas später und hatte ein ganz besonderes Gepräge. Im  Ämterzimmer wurde kurz der Ablauf besprochen und der dortige Vorsteher hat dann beschlossen, den Gottesdienst in arabisch zu halten, da die Geschwister dort ja kein englisch sprechen. Eine Übersetzung umging er, indem er den Evangelisten Rolf-Walter Dönsdorf und unseren Konfirmandenlehrer, Diakon Tobias Otto, zum Mitdienen an den Altar rief. Unser Konfirmandenlehrer, Evangelist i. R. Ulrich Meckel, übernahm die Bibellesung zu Ostern. Grundlage des Gottesdienstes war das Osterwort. Das Eingangslied wurden in arabisch gesungen. Wir hatten dafür ein Gesangbuch mit deutscher Lautsprache. Als der Vorsteher in Nazareth dann am Altar stand, hat er doch noch ein paar Worte englisch gesprochen, um dann in arabisch fortzufahren. Es war ein deutscher/arabischer Gottesdienst mit einem deutschen Chor. Verbunden durch den Geist waren wir, auch durch die unterschiedlichen Sprachen, nicht getrennt. Das war für alle erlebbar. - Nach dem Gottesdienst gab es noch Gelegenheit für gemeinsame Fotos und Gespräche - ein Moment intensiver Gemeinschaft. Anschließend sind wir noch kurz durch das Zentrum von Nazareth gelaufen, haben Mittag gegessen und dann ging es auch schon zum Flughafen nach Tel Aviv. - Nach intensiver Befragung und mehrfacher Passkontrolle am Flughafen haben wir nach ca. 2 Stunden unser Gate erreicht. Eine solch intensive Kontrolle hatte noch niemand von uns erlebt. Mit über einer Stunde Verspätung hoben wir dann Richtung Prag ab. Unser „Taxifahrer" aus Chemnitz, Gero Richter, musste viel Geduld aufbringen. Kurz vor der letzten Passkontrolle gab es nochmal einen Schreck. Ein Pass war weg. Aber nach etwas Mühe und Aufwand war auch das Problem gelöst. Er lag noch im Flieger. Allerdings mussten wir uns erneut zur Passkontrolle anstellen. - Nun beginnt eine neue Woche, unser aller Alltag ist wieder losgegangen und die Eindrücke müssen noch immer verarbeitet werden. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen, die an uns gedacht und für uns gebetet haben. Vieles haben wir erlebt. Wir wünschen uns, diese Erlebnisse und Erfahrungen mit in unser Gemeindeleben zu nehmen. Wo anders ist es anders, kann aber auch sehr schön sein. - Die verarbeiteten Eindrücke fassen wir später noch einmal zusammen. Allen einen guten Start in die Woche.  zum gesamten Liveticker...