Gemeindefest am 31.10.2017

Das 18te Gemeindefest fand an einem denkwürdigen Tag statt: "500 Jahre nachdem Martin Luther am 31. Oktober 1517, am Abend vor Allerheiligen,  seine 95 Thesen veröffentlicht und an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg angebracht hatte, denken wir an diesen Mann Gottes ..." (Auszug aus dem Informationsschreiben unseres Vorstehers).

„Ehre sei Gott, unserm Vater!“

Unter diesem Motto erlebte unsere Gemeinde das diesjährige Gemeindefest. Der Vorsteher, Bezirksevangelist Heiko Schreiter, hatte zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis an diesem 31. Oktober, dem 500sten Reformationsfest, in die Mensa eingeladen. Auf einem Flyer konnten sich die Besucher über die geschichtlichen Ereignisse und dem Wirken Martin Luthers informieren.

Nach der offiziellen Begrüßung und dem Gebet erfreuten uns die Kleinsten mit einem buchstäblich „erfrischenden“ Lied, das optisch und textlich den Herbst beschrieb.

Inzwischen hatten fleißige Helfer etwa fünfzig (!) Kuchen und Torten, darunter manches „Kunstwerk“, auf einem Buffet aufgebaut, das während des anschließenden Kaffeetrinkens fast „abgeräumt“ wurde – mancher hatte die „Qual der Wahl“. Für das leibliche Wohl sorgten Geschwister ganz „im Hintergrund“: an der Bar und als „Kellner“ zum Kaffee- und späterem Essenaustragen.

Kinder gestalteten an den Basteltischen schöne „Kunstblumen“. Offensichtlich bereitete es den Erwachsenen genauso viel Freude wie den kleinen Künstlern. Die gemeinsame Zeit wurde für Gespräche oder das Skatturnier genutzt. Eine Besonderheit gab es dieses Mal: Unser Organisator des Festes, Priester Jens Herrmann, übergab dem Sieger der „Skatbrüder“ den ersten „Wanderpokal“!

An diesem Nachmittag erklangen musikalische Vorträge der Kinder und der Jugend, die in ihrem Inhalt die Güte, Größe und Liebe Gottes beschrieben. Recht eindrucksvoll, zum Nachdenken anregend, aber auch mitreißend brachten die Solisten, Sängerinnen und Sänger ihre Lieder mit Instrumentalbegleitung zu Gehör. Egal, ob in Englisch oder Deutsch: „Gott ist da“ - klasse!

Ein gemeinsames Gruppenfoto machte dieses Gemeindefest auch zu etwas Besonderem. Mit den restlichen Kuchenpäckchen und einem Blumenstöckchen begab sich mancher auf den Heimweg, um mit den Grüßen aus diesem Zusammensein andere Glaubensgeschwister zu erfreuen, die alters- oder krankheitsbedingt nicht dabei sein konnten.

Abschließend brachte unser Gemeindevorsteher zum Ausdruck: „Dank an die Mitwirkenden – Dank an die Gemeinde – Danken wir Gott“.