Ein besonderer Programmpunkt war der Beitrag von Wilfried. Er nahm uns mit hinein in ein Thema der letzten Ämterbesprechung und sensibilisierte die Gruppe für die Situation unserer Jugend und der jugendlichen Geschwister. Gemeinsam stellten wir uns die Frage, wie wir junge Menschen stärker in die Gemeinschaft einbinden können, sodass sie sich in unserer Gemeinde noch mehr angenommen und gesehen fühlen.
Schnell wurde deutlich, dass schon kleine Gesten viel bewirken können. Ein einfaches, ehrliches Ansprechen – „Wie geht es dir?“ – kann Türen öffnen und Nähe schaffen. Die Erfahrungen der älteren Geschwister aus vergangenen Jahren führten zu einer weiteren wertvollen Idee: Jugendliche aktiv einzubinden und ihnen kleine Aufgaben zu übertragen. Dadurch entsteht nicht nur das Gefühl, gebraucht zu werden, sondern auch ein natürlicher Raum für Begegnung.
Ein Beispiel, das besonders Anklang fand, war die Mithilfe in der Garderobe. Wenn junge Geschwister älteren Gemeindemitgliedern beim An- und Ausziehen der Jacken behilflich sind, ergeben sich automatisch kurze Gespräche, ein Lächeln, ein Dankeschön – kleine Momente, die Brücken zwischen den Generationen bauen.
Das Treffen zeigte erneut, wie viel Weisheit, Erfahrung und Herzenswärme in unserer 60plus‑Gruppe steckt. Die Gedanken und Impulse dieses Nachmittags werden sicher weiterwirken und hoffentlich dazu beitragen, dass unsere Gemeinde ein Ort bleibt, an dem sich Menschen jeden Alters willkommen fühlen.
Neuapostolische Kirche